Der Mensch ist mehr, als nur sein Körper

"Die unbewusste Suche nach Glück erzeugt Unglück. Die bewusste Suche nach Glück, vermeidet dieses Unglück."

Die meisten Mediziner, Psychiater, Psychologen und viele andere Vertreter der alten Wissenschaften vertreten bis heute den Standpunkt, Homo sapiens sei nur ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten. Die Seele des Menschen ist daher nur eine pathologische Einbildung einzelner Psychopathen, aus Angst vor ihrer eigenen Vergänglichkeit, so die vorherrschende Meinung.

Ihre großen Vorbilder und Begründer der Medizin, die Ärzte der Antike, sahen das noch etwas anders. Spirituelle Erkenntnisse waren Teil ihres Studiums, um den Menschen ganzheitlich behandeln zu können.

Heute gibt es erstaunlich viele medizinische Experten. Sie können den Körper eines Menschen reparieren, ein Organ austauschen oder ein neues Hüftgelenk implantieren. Ebenso, wie der Mechaniker eine Maschine reparieren würde. Das ist wunderbar und lindert viel Leid.

Aber die seelischen Wunden eines Menschen können sie nicht mehr heilen. Die Seele will sich einfach nicht greifen lassen. Man kann sie nicht sezieren. Die Vorstellung, der Mensch könnte eine Seele haben, ist für die meisten Wissenschaftler schlichtweg undenkbar.

Das schöne Wort "Psyche" ( übersetzt: Seele ) kommt ursprünglich aus dem griechischen und bedeutet so soviel mehr als nur "Hirnaktivitäten messen". "Atem", "Hauch", ich atme, ich hauche, ich lebe. Das ist die sinnvolle Bedeutung des Wortes "Psyche" und impliziert den Anspruch, die ganze Person zu beschreiben.

Ein mangelndes Verständnis über das wahre Wesen des Menschen zeichnet die meisten Heilberufe leider auffällig aus. Jedes Medikament, das sie verabreichen und eine psychische Verfassung manipuliert, ist eines zuviel und bescheinigt ihnen ihre Hilflosigkeit im Umgang mit dem Menschen. Sie werden somit zu Handlangern der Pharmaindustrie und reduzieren sich selbst zu Medizinern ohne Heiler Status.

"Aber die biologische Existenz allein macht keinen Menschen aus, sondern lediglich ein höher entwickeltes Tier, zu dem darwinistische Lehren unserer Zeit ihn ja auch erfolgreich reduziert haben. Erst wenn der Mensch sich seines geistigen Seins bewusst geworden ist, kann er Verantwortung übernehmen und somit als erwach-sener Mensch, als Mensch, der ins geistige Sein hinein-gewachsen ist, bezeichnet werden", so der von mir hochgeschätzte Weisheitslehrer, Psychologe, Psychoanalytiker und Therapeut Thorwald Dethleffsen.