Kokain

Neurodermitis
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Lisa Winter
Januar 16, 2018

Kokain

16 Jahre lang hat Herr O. Kokain konsumiert. Trotz seines langjährigen Drogenkonsums war Herr O. sehr gut zugänglich für die Hypnose. Er konnte nicht verkraften, dass sein Sohn durch einen Ärztefehler behindert zur Welt kam. Sein Sohn lebt heute in einem Wohnheim und ist gut versorgt. Liebevoll kümmert er sich gemeinsam mit seiner Frau um ihn. In der Hypnose wurde Herrn O. bewusst, wie sehr er sich grundlos schuldig fühlte für die Behinderung seines Sohnes. All die Jahre beeinflusste diese irrationale Angst sein Leben und war der Grund für seine Sucht. In 5 Sitzungen konnte er seine Angst auflösen und konsumiert keine Drogen mehr.



Lieber Herr Reghenzi, nun ist es 4 Monate her, dass ich bei Ihnen war und ich muss Ihnen sagen, wie gut es mir heute geht. Es hat gedauert, bis ich mich körperlich und geistig von den Strapazen meiner Sucht befreit habe. Auffällig war für mich, dass ich nie wieder auch nur einmal den Drang hatte, Kokain zu nehmen. Im Gegenteil, es ekelt mich an. Das einzige was ich bereue ist, dass ich nicht schon eher bei Ihnen war. Ich akzeptiere heute mein Leben. Langsam bekommt auch meine Frau wieder Vertrauen zu mir! Vor der Hypnose habe ich immer gelitten, wenn ich meinen Sohn besucht habe. Auch weil ich ein schlechtes Gewissen hatte, dass er nicht bei mir und meiner Frau, sondern in einer Wohngemeinschaft lebt. Heute genieße ich die Zeit mit meinem Sohn und kann akzeptieren, dass er in der WG besser versorgt ist als zu Hause. Ich danke Ihnen, dass Sie mir geholfen haben, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen.